Zimmerei und Bedachung Dipl.-Ing (FH) Ewald Lotze

Tradition und Fortschritt:  Ein Betrieb der Altes erhält und Neues modern gestaltet

Zimmerei Lotze Team

Starkes Team: (V.li.) Torsten Scholl (Zimmerer), Malte Osenbrück (Zimmerer und Dachdecker), Meike Lotze-Franke (Büro), Michael Franke (Zimmerer und Dachdeckermeister), Silke Lotze (Büro), Ewald Lotze, Axel Reishaus (Zimmerer), Frank Stöbener (Zimmerer) und Stefan Günzel (Dachdecker) sowie der Nachwuchs Mathis (vorn,v. li) und Märten Franke. 

„Wir halten die Waage zwischen Tradition und Fortschritt und blicken so in die Zukunft“, sagt Ewald Lotze.
Er ist Inhaber des in Hemeln ansässigen Betriebs „Zimmerei und Bedachungen Dipl. Ing. Ewald Lotze“.

Ewald Lotze, mit Ausbildung als Zimmerergeselle, Restaurator, Dipl. Ing., führt das 1913 von seinem Großvater Ernst Lotze gegründete Unternehmen seit 1976. „Da zu meiner Betriebsübernahme die Neubautätigkeit nachließ, wagten wir den Einstieg in die Altbausanierung“, so Ewald Lotze.
Saniert worden seitdem beispielsweise das Mündener Welfenschloss mit Rittersaal. „Besonderes Augenmerk legen wir auch auf die zahlreichen Sanierungen der privaten Altbauten. Wir folgen hier dem Trend des naturnahen Bauens“, sagt Lotze. Die speziellen Kenntnisse des Fachwerkgefüges und der Schmuckelemente sowie der verwendeten Baumaterialien sind bei den Fachwerkhäusern in Hann. Münden erforderlich.

Ein besonderer Arbeitsbereich sind Kirchendächer und alte Glockenstühle aus Holz.
Ein gut sortiertes Lager aus trockenem, alten Eichenholz ist vorhanden, z. Zt. wird hauptsächlich Konstruktionsvollholz verarbeitet.

Auch die gute Ausbildung der Mitarbeiter gehört dazu. „Unsere Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten im Altbaubestand sind eine Herausforderung, der wir uns immer wieder gerne stellen“, informiert Lotze. Dazu trägt auch eine Doppelausbildung von Malte Osenbrück und Michael Franke als Zimmerer und Dachdecker bei.

Auch der Holzhausbau, Wintergärten, Aufstockung von Altbauten und energetische Sanierung gehören zu dem großen Angebot der Firma Lotze. „Wir zimmern mit Hand und Verstand“, so der Firmeninhaber.

Die Dacheindeckung ist neben der Altbausanierung und Zimmerei ein weiterer Arbeitsbereich der Firma Lotze. Um immer auf dem neuesten Stand zu sein, besucht Ewald Lotze regelmäßig Fortbildungsseminare im Bereich Handwerk- und Denkmalpflege. Außerdem ist er Restaurator im Zimmererhandwerk, stellvertretender Obermeister der Zimmererinnung und seit 2000 Sprecher des Arbeitskreises „Bauen im Bestand“ des Verbandes Niedersächsischer Zimmerermeister.

„Das besondere an unserer Zimmerei- und Dachdeckerarbeit ist, dass wir Altes erhalten und Neues modern gestalten können“, so Ewald Lotze. Und seine Firma hat er auch für die Zukunft gerüstet: Um alle Bereiche des Zimmerer- und Bedachungsbetriebes effektiv abarbeiten zu können wurde im Winter 2006/2007 die alte Abbundhalle auf eine Arbeitsfläche von 550 Quadratmetern und eine Höhe von fünf Metern erweitert. Jetzt stehen für die sechs Mitarbeiter eine  1000 kg Kranbahn sowie ausreichend Platz und Regalfäche zur Verfügung. Maschinen und Geräte werden entsprechend der Technik laufend erneuert, aber auch ein Kettenstemmer von 1952 ist im Altbau noch im Einsatz.

„Und die nächste Generation mit Tochter Meike Lotze-Franke und Schwiegersohn Michael Franke, Zimmerer- und Dachdeckermeister, Restaurator im Zimmererhandwerk, steht bereit. So sind bei uns die Weichen für die nächsten Jahre technisch und personell gut gestellt, um alle Kundenwünsche zu erfüllen“, so Ewald Lotze. Nicht nur die traditionelle Verzapfung mit Holznagel wird mit den Zapfenschneider hochgehalten, auch Wärmebrücken und Feuchtigkeit werden mit modernster Technik lokalisiert.

Das mit der Zimmerei Lotze Ideen umgesetzt werden, zeigen die acht Erfindungen mit der sich Ewald Lotze am Innovationspreis des Kreises Göttingen beteiligt hat.